Archiv für den Monat: November 2007

Web 2.0: nicht gut, nicht böse, einfach IST

Grenzenlose Kommunikation vs Uferloses Geplapper

Gigaquantität vs Nanoqualität

Chance ZUR Freiheit vs Fluch DER Freiheit

Erweiterter Horizont vs Lost in Space

Kein Grund zur Panik, kein Grund zur Euphorie, aber allen Grund zur Medienkompetenz

“… doch die ohne Breitbandanschluss sieht man nicht.”

Jetzt ist der alte Wein virtuell in virtuellen neuen Schläuchen – oder ist’s umgekehrt? Egal, hauptsache es reicht für einen realen Rausch.

Regierung nutzt Web 2.0

Dass Web 2.0 kein rein freizeitlicher Bildchentausch mit Punkteverteilung ist, beweist die Meldung der Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) vom 22.11.07:

E-Government 2.0 nutzt Web 2.0 Technologien
Die elektronische Teilhabe und Integration ist ein wichtiges Ziel von E-Government 2.0. Die kollaborative Kraft der E-Government Community im Web 2.0 wird bereits von den Akteuren genutzt, die derzeit Projekte im Rahmen des E-Government-Programms realisieren. Lest selbst die vollständige Meldung.

Kein Duden-Wort …

Was eine Telenovela ist, erklärt uns mittlerweile der Duden. Unter “Web 2.0″ findet man im Standardwerk zur deutschen Sprache bislang noch keinen Eintrag.

Dementsprechend ist der Begriff Web 2.0 in der Öffentlichkeit mehr oder weniger bekannt. Sogar eine Umfrage in deutschen PR-Agenturen ergab, dass erstaunlich viele wenig bis nichts darüber wissen. Interessant fand ich auch die Antwort “ja, ich glaube, wir haben das …” auf die Frage an eine Freundin: “Was fällt Dir ein zum Thema Web 2.0?”.

Es gibt also ganz klar Bedarf. Bedarf an Aufklärung, aber auch an Erklärung, was das Web 2.0 denn nun eigentlich genau ist. Ich bin gespannt, was ART 2.0 dazu zu sagen hat.

P.S.: Auch der Comicverkäufer aus meiner Lieblingsserie “The Simpsons” hat bereits Stellung bezogen zum Web 2.0: “Alles, was ich gesehen und nicht gesehen habe, kannst Du in meinem Blog nachlesen”.

Web 2.0 ist toll!

Web 2.0 ist eine crazy Angelegenheit. Man kann das ganze Internet vollschreiben mit Sachen, die einem im Kopf herumschwirren. Aber wenn das so weitergeht, wenn alle alles aufschreiben, was bei ihnen so schwirrt, dann bricht das ganze Internet zusammen: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,518640,00.html.

Unser Tipp: Auch mal wieder was der Freundin erzählen, oder dem Nachbarn, oder der Kioskverkäuferin. Das macht auch Spaß und entlastet das Internet. Danke.

Wie alles begann …

… im Jahr 2004 stellte der Software-Entwickler und Fachliteratur-Herausgeber Tim O’Reilly erstmals öffentlich fest, das sich im und um das Web entscheidende Dinge tun, die mit bisherigem Vokabular nicht mehr zu beschreiben sind. Deshalb hat er den Begriff “Web 2.0″ erfunden. Seine Antworten auf die Frage “Was ist Web 2.0″ sind als offizielle deutsche Übersetzung im Web von Dipl.-Wirt.-Inf. Patrick Holz zu finden. Sie befassen sich vordergründig mit den technologischen Aspekten des Web 2.0.

Im Grunde geht es beim Web 2.0 um ein offizielles Reset des bisherigen Web. Zu viele Enttäuschungen und Entbehrungen zogen die seinerzeit zuhauf geplatzten Blasen und Träume mit sich, als das im “alten Web” noch wirklich grünes Gras hätte wachsen können. Web 2.0 beschreibt jedoch auch die Entstehung eines wirklich neuen Marktes mit schniffligen Entwicklern, tollen Tools und engagierten Nutzern. Ein Markt der interaktiven Kommunikation und Publikation.

Was Web 2.0 sonst noch ist, darum geht es nicht nur in diesem Blog. Dies Herauszufinden ist Aufgabe von ART 2.0. Macht mit!