Archiv für den Monat: Februar 2008

Letzter Aufruf

Auf Wunsch einiger Künstler haben wir den Einsendeschluss für die Bewerbungen zum 1. KIU-Kunstpreis auf Samstag, den 01. März verlängert. Danach tagt die Jury, um aus den Einsendungen jene auszuwählen, die an der art 2.0 Ausstellung im Mai/Juni diesen Jahres teilnehmen.

Wir drücken allen die Daumen, die sich bereits beworben haben und sind gespannt auf weitere Projekte.

Weiß der Teufel …

Ingo Karwath schrieb uns (jetzt schon!) eine nette Dankesmail, die wir auf diesem Weg gerne an alle Beteiligten von ART 2.0 weiterleiten möchten:

“Weiß der Teufel, was Ihr meint mit Eurer Tag-Wolke und der Aufforderung, Kurzkonzepte einzusenden. Eines ist auf alle Fälle schon mal eine tolle Geschichte, nämlich dass sich offenbar wieder etwas tut in der Kölner Kunstszene. Damit meine ich nicht die Arrivierten oder die sich dafür halten, nicht die Museen, Galeristen, Kuratoren und Politiker, die immer noch glauben, Köln sei der Mittelpunkt der Kunstwelt. Mitnichten. Allein dafür gebührt Euch Dank. Dass Ihr Euch an die wirklichen Künstler dieser Stadt, als jene, die nicht in den Galerien rund um den Dom hängen, wendet, freut mich besonders. Diese Stadt beherbergt tausende Kreative, die in Hinterhöfen, kleinen Ateliers oder zu Hause Kunst machen, ohne wahr-, ja ernstgenommen zu werden. Nicht der Preis als solcher, Euer Engagement mit dutzenden Ausstellungen macht diese Initiative so wertvoll. Es wird Zeit, dass die in Köln lebenden und arbeitenden Künstler ihre eigene Bühne bekommen, wie sie andere Städte in Deutschland – Berlin, Leipzig – schon haben. Die ART Cologne hat mit den heimischen Künstlern nichts zu tun, das Museum Ludwig auch nicht.”

Danke, Ingo!

Die Jury

art 2.0 präsentiert stolz: die Jury.

hm_klein.jpgHeinrich Miess ist 1949 in Köln geboren und lebt auch heute hier. Seit 1979 arbeitet er als freier Lithograph sowie Hersteller und Herausgeber von Editionen für Künstler wie Georg Herold, Martin Kippenberger, Gert & Uwe Tobias, Rosemarie Trockel, Amelie von Wulffen, Georg Jappe, Gerhard Richter, und Jürgen Stollhans. Dazu arbeitete er mit an Publikationen für das Museum Ludwig (Köln), das Wallraff-Richartz-Museum (Köln), das Kunstmuseum Bonn, das Stedelijk Museum (Amsterdam) und zahlreiche Galerien.

Gerriet Krishna SharmaGerriet Krishna Sharma ist Klangkünstler, Komponist und Musiker. Geboren 1974 in Bonn studierte er zunächst Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Medien und Kommunikation und absolvierte dann die Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln mit dem Abschluss Diplom Audio-Visuelle Medien. Bis heute ist er als Privatlehrer für Gitarre, Harmonielehre, Arrangement und Recording tätig und arbeitet mit diversen Ensembles für progressive Musik und Klangkunst, live und im Studio. Sein aktuelles Projekt ist die Raum-Klangkomposition I_LAND, gefördert durch das kunst:raum Syltquelle-Stipendium auf Sylt, dessen Uraufführung für Herbst 2008 geplant ist.
http://www.kunstraum-syltquelle.de/

Jan VerbeekJan Verbeek wurde 1966 in Bonn geboren und belegte von 1987-89 das Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Kommunikationsforschung an der Universität Bonn. 1989-96 begann er das Studium der Freien Kunst unter Nan Hoover und Nam June Paik an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er 1993 Meisterschüler von Prof. Nam June Paik wurde. 1999 schloss er mit Auszeichnung sein Diplom im Bereich Video und Videoinstallation an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln ab. Seine Arbeiten werden in zahlreichen Museen und Ausstellungen gezeigt, darunter das Museum of Modern Art, New York, die Kunstmuseum Bonn und das ZKM, Karlsruhe. Jan Verbeek ist freischaffender Medienkünstler und lebt und arbeitet in Bonn und Tokio.

http://www.janverbeek.de/

Jürgen WalleneitJürgen Walleneit ist Geschäftsführender Gesellschafter der MSH AND MORE Werbeagentur GmbH und Dozent an der WAK Westdeutsche Akademie für Kommunikation in Köln. Geboren 1968 und aufgewachsen zwischen Amiga und Atari setzt sich der passionierte Computer- und Technikfreund als Gesellschafter für das Social Web-Projekt Apfel-Wiki ein und ist Vorsitzender der Kölner Internetunion sowie Mitglied im Kölnischer Kunstverein. Zusammen mit den Pixel-Künstlern eBoy entwickelte er ein Stadtmotiv von Köln im Stile der ersten 80er Jahre Computerspiele und die dazugehörige Internetplattform für den Vertrieb.

http://hello.eboy.com

http://www.msh.net

Melanie WeidemüllerMelanie Weidemüller ist freie Autorin und Kulturredakteurin des Kölner Magazins StadtRevue. Geboren 1965 in Bonn Bad-Godesberg, Besuch der Freie Waldorfschule, Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Philosophie, Romanistik und Kunstgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1997 bis 2003 Mitherausgeberin und Redakteurin der Zeitschrift für Kunst, Literatur und Philosophie »ARTIC – Texte aus der fröhlichen Wissenschaft«. Besondere Interessen: Alles was in Wort und Bild der sinnlichen Erkenntnis dient und das Individuum gegen die Gleichschaltung verteidigt.http://www.stadtrevue.de