Vortragsabend: Good Copy, Bad Copy

Termin: Donnerstag, 25. November 2010, Beginn 19:30 Uhr
Ort: sym.net, Hansaring 78, 50670 Köln

Unterhaltsam-kritische Betrachtungen zum Copyright mit Martin Butz – für alle Konsumenten, Prosumenten und Produzenten kreativer Werke.

Im digitalen Zeitalter geraten Schöpfer kreativer Leistungen schnell in Konflikt mit dem Copyright bzw. Urheberrecht, nach dem hierzulande über Gebrauch und Missbrauch geistiger Werke geurteilt wird.

Helene Hegemann bedient sich für ihren hochgelobten Roman Axolotl Roadkill an Bloggerzitaten, die FAZ-Redaktion versteht den Umgang mit Creative Commons Lizenzen nicht und nun behauptet Rafael Horzon, Helene Hegemann sei die Ghostwriterin seines jüngst erschienen Werkes “Das weiße Buch”. Das ist nicht verboten, aber wem genau und auf welche Weise nützt das Urheberrecht eigentlich? Wo liegt der Unterschied zwischen Urheberrecht und Copyright? Und inwiefern ist es möglich, etwas wirklich Originäres zu schaffen – bauen wir nicht alle aufeinander auf?

“Vom kreativen Zweifel an immateriellen Eigentumsrechten” erzählt Martin Butz in seinem Vortrag “Good Copy, bad Copy” und nimmt uns nach der Premiere auf der Cologne Commons Konferenz erneut mit auf eine Reise durch die Geschichte des Copyrights vom antropofagischen Manifest über The Verve’s Bittersweet Symphony bis hin zur Anleitung von Florian Freier, wie man einen Gursky einfach selber macht.

Eintritt frei, Anmeldung erwünscht an orga(at)art-zweinull.de

Version 1.0 bei den Cologne Commons – Konferenz & Festival  für digitale Kultur