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Macht Internet doof?

Über Recherche, Google, Wikipedia …

Session auf dem BildungsCamp zu Wissen und Lernen im digitalen Zeitalter von Anja Zielke.

Google und Wikipedia sind die am meisten eingesetzten Recherche-Werkzeuge im Web. Folglich basieren viele verbreitete Informationen auf diesen Diensten. Wie funktionieren sie und welche Bedeutung darf man ihnen zumessen?

Auch Dank vieler erhellender Beiträge von Tim Bartel, einem aktiven Wikipedianer, der unter anderem zur aktuellen Relevanzdiskussion rund um den Blog-Beitrag “99% aller Deutschen sind irrelevant” Stellung bezog, entwickelte sich eine angeregte Diskussion über Medienkompetenz und die Frage, was man eigentlich lernen muss (“Muss ich Woyzeck lesen?”) und wofür es gut und wichtig ist, seine Meinung auf der Basis möglichst originärer Informationen und nicht etwa Sekundärliteratur zu entwickeln (“Viele Kunden fragen: Gibt es das auch als Zusammenfassung?”).

Präsentation Macht Internet doof als ODP-Datei (1,5 MB)

Übersicht Sessions BildungsCamp

189 Mio. mal web 2.0

Zum Begriff Web 2.0 findet Google aktuell 1,59 Mio. Treffer auf deutschsprachigen Seiten, webweit sind es 189 Mio. Am 28.11.2005 waren es noch 574.000 bzw. 19 Mio. Einträge. Diese Zahlen habe ich eben in einem Artikel auf DW World entdeckt.

Zum Vergleich: “Wirtschaft” erzielt aktuell 1,87 Mio. Treffer auf deutschsprachigen Seiten, “Kunst” taucht 2,68 Mio. mal auf.

Künstlerische Initiativen

Noch während wir an der Entwicklung von ART 2.0 gearbeitet haben, tauchten erstmals Beiträge auf, die ebenfalls den Begriff Art 2.0 nutzten. Hier geht es um eine direkte Verbindung: “Wenn das Web 2.0 Künstler inspiriert”. Es sind einige interessante Links vorgestellt.

Die KIU möchte den Begriff ART 2.0 weiter fassen und zusätzliche Aspekte einbinden. Wir möchten mit Hilfe der Kunst Antworten finden auf Fragen, die sich mit der Entstehung und Nutzung des Web 2.0 entzünden:

Was geschieht, wenn verstreute Datenquellen gebündelt und auf diese Weise präzise Persönlichkeitsprofile erstellt werden?

Ist Google gefährlich?

Wie wirkt der “digital divide”, die Trennung von digitalen und analogen Gesellschaften?

Ich bin gespannt, ob und welche Antworten wir über ART 2.0 finden.