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Smarte Algorithmen

Mittlerweile wählen sie Bücher für uns aus, sagen uns, wieviel wir essen dürfen, welche Geschäftsstrategie die beste ist, und geben Tipps, wo wir am besten ausgehen können, wenn wir (nur) unseresgleichen treffen wollen. Die smarten Algorithmen. Miriam Meckel, Evgeny Morozov und andere machen darauf aufmerksam, dass wir mit dem Denken auch die Verantwortung und Selbstbestimmung aufgeben. Zumindest tendenziell.

Wahrscheinlich ist es nicht umsonst so, dass die Lehre von den smarten Zielen ein wichtiges Kriterium unterschlägt: Ziele – wie zum Beispiel: “Lass uns einen smarten Algorithmus entwickeln, der uns sagt, was wir wollen” – müssen ökologisch sein. Die entscheidende Frage dabei ist: Welchen Preis muss ich bezahlen, wenn ich das Ziel erreicht habe? Was verliere ich dadurch?

Wie dem auch sei: Was wir nicht an smarte Algorithmen deligieren sollten, dass ist das Nachdenken über die ökologischen Folgen, die es hat, wenn wir das smarte Denken nicht mehr selbst übernehmen. (mb)

Wie alles begann …

… im Jahr 2004 stellte der Software-Entwickler und Fachliteratur-Herausgeber Tim O’Reilly erstmals öffentlich fest, das sich im und um das Web entscheidende Dinge tun, die mit bisherigem Vokabular nicht mehr zu beschreiben sind. Deshalb hat er den Begriff “Web 2.0″ erfunden. Seine Antworten auf die Frage “Was ist Web 2.0″ sind als offizielle deutsche Übersetzung im Web von Dipl.-Wirt.-Inf. Patrick Holz zu finden. Sie befassen sich vordergründig mit den technologischen Aspekten des Web 2.0.

Im Grunde geht es beim Web 2.0 um ein offizielles Reset des bisherigen Web. Zu viele Enttäuschungen und Entbehrungen zogen die seinerzeit zuhauf geplatzten Blasen und Träume mit sich, als das im “alten Web” noch wirklich grünes Gras hätte wachsen können. Web 2.0 beschreibt jedoch auch die Entstehung eines wirklich neuen Marktes mit schniffligen Entwicklern, tollen Tools und engagierten Nutzern. Ein Markt der interaktiven Kommunikation und Publikation.

Was Web 2.0 sonst noch ist, darum geht es nicht nur in diesem Blog. Dies Herauszufinden ist Aufgabe von ART 2.0. Macht mit!